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Presseartikel vom 13.06.2010 aus der OTZ.
 
Pfeifkonzert gegen rechten "Thüringentag" in Pößneck
 
Rund 150 Menschen zogen am Sonnabend, dem 12. Juni, friedlich mit Trommeln und Trillerpfeifen durch Pößneck zum Lutschgenpark. Sie demonstrierten gegen den "Thüringentag der nationalen Jugend". Dieser fand dagegen nur mit reichlich 100 Teilnehmern statt.
 
Pößneck. Mit Transparenten der Antifa Pößneck oder der Evangelischen Jugend, mit Mutter oder Vater oder einfach so gaben junge Leute buchstäblich den Ton an in dem Protestzug des Lokalen Aktionsplanes gegen den Rechtsextremismus. Gelungenste Aktion war ein Pfeifkonzert. Die Lautstärke der Pfeif-Demo hatte in Jüdewein ein Pferd aus der Fassung gebracht, so dass es von seiner Koppel ausriss. Zum "Thüringentag" selbst kamen dabei nur etwa 110 Menschen.
 
Die beiden Demonstrationen gegen den Rechtsextremismus in Pößneck sind laut Polizei friedlich verlaufen. "Es gelang, einen störungs- und vor allem gewaltfreien Verlauf aller Veranstaltungen zu gewährleisten", resümierte die Polizeidirektion Saalfeld am Samstagabend. Gegen Bestimmungen des Versammlungsgesetzes sei "in geringem Umfang verstoßen" worden, teilte die Behörde mit, ohne Details nennen zu wollen.
 
Steffen Richter, Versammlungsleiter des "Thüringentages der nationalen Jugend", wurde im Zusammenhang mit einer Tätowierung wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.
 

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