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Das Kriegsende in Pößneck
 
Für die Nazis stellte das Kriegsende im Jahr 1945 eine Niederlage dar. Für die Inhaftierten in den Konzentrations- und Vernichtungslager, für die vielen alltäglich terrorisierten Menschen, für die vielen Angehörigen von Soldaten, für die Menschen in den Ländern Europas war es eine Befreiung.
Diese Menschen hatten eine große Sehnsucht nach Frieden und Heimat. Dank den Alliierten entstand in Deutschland eine demokratische Kultur und es entwickelten sich stabile Verhältnisse. Leider trennten sich die Wege der "Anti-Hitler-Koalition" und der Ost-West-Konflikt nahm seinen Verlauf...
 
Wie konnte es soweit kommen?
 
Die Nazi-Elite hatte es geschafft ein ganzes "Volk" mobil zu machen: Schulungen auf allen Ebenen, Uniformierung, HJ-Geländespiele, Propaganda mit neuen Medien und religiöse Manipulation hatte die Menschen bereit gemacht für einen Angriffskrieg.
Zeitzeugen berichten uns, dass alle genau wussten was in Buchenwald passierte, kaum jemand lehnte sich aber dagegen auf.. Zu groß die Angst vor dem denunzierenden Nachbarn, zu viel Propaganda. Es herrschte ein Willkür-System, in dem die Menschen per Definition und Bürokratie geformt, gestutzt, versklavt und ermordet worden sind.
 
Kriegsbeginn
 
Am 1. September 1939 greift der Diktator Adolf Hitler unser Nachbarland Polen an. Die Nazis hatten immer von Frieden gesprochen und inszenierten den Weltkrieg als "Überlebenskampf der deutschen Rasse". Zig Tausende zogen für den "Führer" in den sicheren Tod. Aus allen Städten und Gemeinden im "Reich" wurden Männer rekrutiert und einsortiert. Selbst die Frauen hatten Dienste mit militärischen Charakter. Am Ende des Krieges mussten selbst die Jugendlichen und Rentner im Volkssturm sinnlos ihr Leben ins Feuer werfen.
 
Zeitzeugenbericht: "Die letzten Monate in Pößneck vor dem Zusammenbruch"
 
Gedicht: "Die verschwundenen Pg's"
 
Bericht: "Der Todesmarsch durch Pößneck"
 
Seminarfacharbeit: "Das Kriegsende im Raum Pößneck und die damit verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen im Jahre 1945"